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Donald Trump wird bei Benefiz-Dinner ausgebuht

(87 Views) October 22, 2016 8:42 am | Published by | No comment

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Bei Einer Benefiz-Gala nutzten die US Präsidentschaftskandidaten Hillary Clinton und Donald Trump ihre Tischreden, um verbale Seitenhiebe zu verteilen. Trump schoss dabei über das Ziel hinaus. Die News um den US-Wahlkampf.

+++ Trump wird bei traditionsreichem Benefiz-Dinner ausgebuht +++

Donald Trump und Hillary Clinton haben sich in einer humoristischen Wahlkampfpause in New York gegenseitig verbal aufs Korn genommen. Bei dem traditionellen Benefiz-Dinner, ausgerichtet von der New Yorker Alfred-E.-Smith-Memorial-Foundation zugunsten katholischer Kindereinrichtungen, ging Donald Trump in seiner mit Seitenhieben gespickten Tischrede phasenweise zu weit.

“Sie ist korrupt, sie wurde sogar aus dem Watergate- Untersuchungsausschuss geworfen”, sagte Trump in Anspielung auf eine seit lange Zeit kursierende aber nie bestätigte Verschwörungstheorie. Die Quittung waren Buhrufe der Bankett-Gäste. US-Beobachter konnten sich nicht erinnern, dass jemals zuvor ein Redner bei der Traditionsveranstaltung ausgebuht wurde.

Die meisten Lacher konnte Trump auf seine Seite ziehen, als er einen Witz auf Kosten seiner Frau Melania machte: “Michelle Obama hielt eine Rede und alle sagten, die sei großartig”, sagte Trump. “Melania hielt exakt die selbe Rede, und wird kritisiert. Ich verstehe es nicht”, sagte er in Anspielung auf Parteitagsrede seiner Frau, die in Teilen ein Plagiat war.

Clinton hielt sich mehr zurück und übte sich in Selbstironie. “Das ist hier ein Geschenk für Sie – normalerweise nehme ich viel Geld für solche Reden”, sagte sie eingangs ans Publikum gerichtet, den Vorwurf ihrer Kritiker, sie lasse sich von Wall-Street-Bossen für Reden bezahlen, aufs Korn nehmend. “Ich sage immer was die Leute hören wollen”, betonte sie und schickte hinterher: “Diese Wahl wird sehr bald vorüber sein.”

+++ Eminem rappt gegen Trump +++

US-Rapper Eminem (44) hat überraschend einen neuen Song veröffentlicht, in dem er auch Donald Trump (70) angreift. In dem acht Minuten langen Track “Campaign Speech” bezeichnet der Musiker (“Lose Yourself”) den Präsidentschaftskandidaten der Republikaner als “tickende Zeitbombe”, der die Macht habe, Atomraketen abzufeuern. “Ist es das, was ihr wollt?” Eminem kündigte in einem Tweet außerdem ein neues Album an.

Der 44-Jährige steht in einer Reihe anderer Künstler, die musikalisch gegen Trump mobilmachen. In dem Projekt “30 Days, 30 Songs” präsentieren derzeit Bands wie R.E.M. und Franz Ferdinand jeden Tag einen neuen Anti-Trump-Song im Internet.

+++ Obamas Halbbruder unterstützt Trump in TV-Debatte +++

Der US-Republikaner Donald Trump hat bei der dritten und letzten Fernsehdebatte mit seiner Rivalin Hillary Clinton einen Obama in seiner Fankurve – Malik, den Halbbruder von Präsident Barack Obama. Der 58-Jährige wird am Mittwochabend (Ortszeit) in Las Vegas auf Einladung Trumps im Publikum sitzen. Malik Obama, der Wohnsitze in Washington und Kenia und eine doppelte Staatsbürgerschaft hat, ist ein erklärter Unterstützer des republikanischen Präsidentschaftskandidaten. “Ich freue mich sehr, bei der Debatte dabei zu sein”, sagte er der “New York Post”. Trump könne “Amerika wieder groß machen”. Der Multimilliardär seinerseits sagte, er freue sich darauf, mit Malik zusammenzusein. “Er begreift die Dinge viel besser als sein Bruder.”

Malik erklärte auch, den Frauen nicht zu glauben, die Trump sexuelle Übergriffe vorwerfen. Den drei Jahre jüngeren Barack Obama hat er nach eigenen Angaben zuletzt im August 2015 gesehen. “Ich bin ins Weiße Haus gegangen, um Hallo zu sagen. Es war ein Höflichkeitsbesuch”, zitierte ihn die “New York Post”. Demnach war es in der Tat keine sehr herzliche Begegnung: “Es war sehr geschäftsmäßig, sehr formal.”

+++ Obama zu Donald Trump: “Heul jetzt hier nicht rum!” +++

Amtsinhaber Barack Obama hat den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump aufgefordert, er solle “aufhören herumzujammern”. Es sei absolut beispiellos in der modernen Politikgeschichte, dass ein Kandidat eine Wahl, die noch gar nicht stattgefunden hat, schon vor dem Wahltag als “manipuliert” bezeichne. “Er jammert schon, bevor das Spiel überhaupt zu Ende ist”, sagte Obama am Dienstag in Washington.

“Es gibt keinen ernsthaften Menschen, der glaubt, dass dies überhaupt möglich ist”, sagte Obama zu den zuletzt häufig wiederholten Vorwürfen Trumps, die Präsidentschaftswahl werde manipuliert. Das amerikanische Wahlsystem sei dafür viel zu dezentral organisiert. “Er sollte seine Argumente ausspielen und versuchen, die Wahl zu gewinnen.” Sollte dies nach dem 8. November der Fall sein, werde er ihm gratulieren und für eine friedliche Machtübergabe sorgen. “So machen Amerikaner das”, fügte Obama hinzu.

+++ Irischer Buchmacher zahlt Wetten auf Clinton-Sieg bei US-Wahl aus +++

Mehr als zwei Wochen vor der Präsidentschaftswahl in den USA steht für einen irischen Buchmacher der Sieger bereits fest.
Das Unternehmen Paddy Power kündigte auf seinem Blog an, getätigte Wetten auf einen Sieg Hillary Clintons bereits jetzt schon auszahlen zu wollen. “Da die nationalen Umfragen einen großen Vorsprung für die Kandidatin der Demokraten zeigen und die Kampagne von Donald Trump von einem Skandal zum nächsten stolpert, glaubt Paddy Power (…), dass Hillary mit größter Sicherheit ins Oval Office einziehen wird”, heißt es in der Stellungnahme.

Seine “mutige Entscheidung” wird den Buchmacher nach eigenen Angaben mehr als eine Million Dollar (909.629 Euro) kosten, nachdem Clintons Siegeschance auf 85 Prozent geschätzt wurde, und ihre Quote auf 2:11 abrutschte. Das heißt, 11 Dollar Einsatz bringen zwei Dollar Bonus.

“Trump hat es verdammt weit gebracht – als kompletter Außenseiter bis zum Kandidaten der Republikaner. Aber die neueste Flut von Enthüllungen hat ihm den Schwung genommen. Seine Chancen sind jetzt so lückenhaft wie seine Bräune”, so Paddy Power. Der britische Konkurrent des Buchmachers, William Hill, nimmt aber weitere Wetten an.

+++ Angriff mit Brandsatz auf Republikaner-Büro +++

Im US-Bundesstaat North Carolina ist ein Parteibüro der Republikaner mit einem Brandsatz angegriffen worden. Es entstand Sachschaden, doch wurde bei dem nächtlichen Angriff in Hillsborough niemand verletzt, wie die Stadtverwaltung am Sonntag mitteilte. Demnach wurde bei der Attacke in der Nacht zu Sonntag auf ein benachbartes Gebäude “Nazi-Republikaner verlasst die Stadt oder sonst” gesprüht.
Die örtliche Parteiführung sprach von “politischem Terrorismus” und erklärte, es hätte “sehr wohl” jemand getötet werden können. Das Büro sei ein Totalschaden. Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump gab Anhängern seiner demokratischen Rivalin Hillary Clinton die Schuld. Clinton verurteilte den Angriff als “inakzeptabel” und erklärte, sie sei dankbar, dass niemand zu Schaden gekommen sei.

+++ Toprepublikaner Ryan: Wahlen nicht manipuliert +++

Manipulierte Wahlen in den USA? Diese Meinung hat das Trump-Lager exklusiv. Selbst der mächtigste republikanische Politiker der USA, Paul Ryan, verwehrt ihm Unterstützung und betont, wie absurd Trumps Äußerungen sind: Ryan wies Trumps Behauptung zurück, dass die Präsidentenwahlen zugunsten seiner Rivalin Hillary Clinton manipuliert würden. Ryan habe “volles Vertrauen, dass die einzelnen Staaten diese Wahl mit Integrität ausführen werden”, erklärte Sprecherin AshLee Strong.

Trump hatte nach jüngsten Sex-Vorwürfen mehrerer Frauen wiederholt vor allem die Medien beschuldigt, sich gegen ihn verschworen zu haben, um ihn an einem Wahlsieg zu hindern. “Das System ist manipuliert”, sagte er am Samstag auf einer Wahlkundgebung in Maine gleich mehrere Male.

Auch das Clinton-Wahlkampflager kritisierte Trumps Äußerungen scharf. “Diese Wahl wird eine Rekordbeteiligung haben, weil Wähler Donald Trumps beschämende Versuche durchschauen, eine Wahl zu untergraben, bevor sie stattfindet”, sagte Sprecher Robby Mook.

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